XERO SHOES - Xcursion - WP Hiking Boot (Damen) - Black

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Produktinformationen "XERO SHOES - Xcursion - WP Hiking Boot (Damen) - Black"

Als Grundlage für den Xcursion dient XERO SHOES meistverkaufter Hiking- und Laufschuh - der TerraFlex. Dieser wurde in einen hohen und wasserfesten Hikingstiefel transformiert, welcher für jedes Abenteuer zu haben ist.

Mit nur 340 Gramm (Gr. 42) handelt es sich beim minimalistischen Xcursion um einen außergewöhnlich leichten Hiking Boot, welcher selbst auf langen Wanderungen mit schwerem Gepäck für Halt und viel Grip sorgt, ohne dabei auf ein Barfußgefühl verzichten zu müssen. 

  • Vernähte Lasche und wasserdichter Innenschuh für ausreichenden Schutz bei widrigen Bedingungen
  • Zusätzliche wasserabweisende Membran auf der Innenseite des Obermaterials.
  • Haltbare und schützende Zehenkappe 
  • die Breite Schuhform ermöglicht deinen Zehen sich auszubreiten und zu entspannen.
  • XERO-Drop“ -Sohle (Nullabsatz und nah am Boden) für eine gesunde  Körperhaltung, Balance und Beweglichkeit
  • Hohe Flexibilität für freie und natürliche Fußbeweglichkeit und besseres Barfußgefühl
  • Federleichtes Design
  • 100% vegane Materialien - Keine tierischen Produkte im Xcursion verarbeitet
  • Reflektierende Riemen, der Mittelteil der Fersen- und Spannriemen reflektiert gut sichtbar abends und nachts
  • 5.000-Meilen-Sohlengarantie
Geschlecht: Frau
Farbe: Black
Sohlenstärke: 5,5mm
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Kundenbewertungen für "XERO SHOES - Xcursion - WP Hiking Boot (Damen) - Black"
25.07.2020

Der Schuh ist eindeutig als Bergstiefel tauglich bei einfachem bis mittelschwerem Gelände (T3/T4). Durch Verbesserung der Zunge und der Schnürpunkte, bzw. mit Bremshaken könnte man den Schuh noch für Menschen mit unterschiedlichen Fußformen passend mache

Nach großen Problemen in „normalen“ Bergstiefeln probierte ich die Wanderstiefel von Zero Shoes: Xcursions. Trotz einiger Bedenken, ob diese Minimalschuhe im alpinen Gelände tauglich wären, machten wir eine 6-tägige Wanderung von Hütte zu Hütte in den Ötztaler Alpen, Texelgruppe. Wir wanderten von 540 Höhenmetern bis auf 2938, 4 Tage lang waren wir über 2200 Höhenmetern im alpinen Gelände unterwegs.

Zunächst die positiven Eindrücke:

Die Zehen hatten sehr viel Freiraum und auch bei längeren und steilen Passagen bergab stießen die Zehen nicht vorn an - ergo, keinen einzigen Zehennagel verloren, hurra!
Ebenso saßen sie im Fersenbereich zwar locker, aber es gab trotzdem keinerlei Blasen.
Keine Fußschmerzen am Abend, wie ich es bei den Bergstiefeln gewohnt war. Dort ging ich die ersten Minuten wie auf Eiern und hatte Angst, mit den Füßen irgendwo anzustoßen, weil die Zehen während der Wanderung vorn zu viel Druck bekommen hatten. Jetzt konnte ich direkt aus den Stiefeln barfuß durch die Gegend laufen, ohne jegliche Bedenken oder Schmerzen.
Insgesamt war das Gangbild durch die bessere Wahrnehmung der Untergründe viel achtsamer, es gab ein Gefühl, mehr mit der Landschaft verbunden zu sein.
Weniger Knieschmerzen am Abend auch nach Etappen mit vielen Höhenmetern (z.T. 1200 hoch, 1200 runter)
Guter Grip auf allen Untergründen:
Gras
Fels (auch im großen Blockgelände)
Feuchte Steine (mindestens so wie mit Bergstiefeln)
Firnschneefelder
Es gab einige Passagen mit angetautem Schnee, der über Nacht an der Oberfläche gefroren war, dort habe ich ein Paar handelsübliche Kröteln über die Schuhe gestreift, was wunderbar sicheren Halt gab zusätzlich.
Wenn das Gelände steiniger bzw. felsiger wurde, war es für mich angenehm die Einlegesohle zu benutzen.
Angenehm auch die gummierten Schuhkappen, die mir im Schotterfeld und im Blockgelände gute Dienste erwiesen haben. Auch konnten in den weicheren Passagen des Schneefeldes kleine Stufen getreten werden, ohne dass der Fuß Schaden nahm.
Die Schuhe sind eindeutig wasserdicht, allerdings nur bis unterhalb vom Knöchel
Ich hatte immer schöne warme Füße, auch wenn ich auf dem Schnee natürlich eher die Kälte des Schnees wahrgenommen habe.

Zu verbessern wäre Folgendes:

Die Zunge sollte bis ganz oben mit dem Schuh wasserdicht verbunden sein, dann läuft kein Wasser von oben in den Schuh, z.B. wenn man einen Bach durchquert und das Wasser sich am Schuh zurückstaut.
Die Atmungsaktivität ist nur bedingt gegeben, ich hatte grundsätzlich nasse Füße von innen, was beim Wandern nicht störte, aber abends beim Ausziehen.
Der Schuh trocknet auch nicht besonders schnell von innen, insbesondere die Einlegesohle.
Die Schnürung des Schuhs ist nicht sehr differenziert möglich, da es keine Bremshaken oder Ähnliches gibt.
Das Damenmodell ist recht breit am rückwärtigen Fuß, so dass man bei schmalen Füßen sehr fest binden muss.
Leider sind die Schlaufen für die Schuhbänder sehr nah der Mittellinie, so dass man den Schuh nicht sehr gut an schmale Füße anpassen kann.
Insgesamt könnte der Schaft noch höher sein, dann können weniger Schnee oder Steinchen in den Schuh hineingelangen. Man kann auch kurze Gamaschen nutzen, um das Problem zu beheben, was im Sommer allerdings zu Wärmestau führen kann.
Leider ist das Material was die Zunge mit dem Oberstoff des Schuhs verbindet sehr dick (bei Bergstiefeln ist das oft nur eine dünne Schicht wasserdichten Materials), dadurch gibt es bei enger Schnürung große Falten, die dann die Beweglichkeit der Sehnen im Bereich von Rist und Sprunggelenk einschränken, bzw. Die Sehnenscheiden schädigen.

Der Schuh ist eindeutig als Bergstiefel tauglich bei einfachem bis mittelschwerem Gelände (T3/T4). Durch Verbesserung der Zunge und der Schnürpunkte, bzw. mit Bremshaken könnte man den Schuh noch für Menschen mit unterschiedlichen Fußformen passend machen.
Ich habe es als sehr beglückend empfunden durch die weichere Sohne mehr von der Landschaft und vom Weg zu spüren. Leider habe ich eine gereizte und verdickte Sehen an einem Fuß davongetragen, hierfür suche ich noch nach Verbesserungsmöglichkeiten.

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